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Trickdogging:

Millys größte Leidenschaft! Zum Trickdogging gibt es aber eine Extraseite unter Tricks...

        


Gassie gehen oder joggen:

Da Milly nicht so gerne spazieren geht, muss ich ihr den Spaziergang so spannend wie möglich gestalten und möglichst jeden Tag woanders gehen. Dadurch ist es auch schon viel besser geworden und sie läuft nicht mehr ganz so demonstrativ hinter mir. Denn wenn man kaum schnuppert, nur am Anfang sein Geschäft macht, um es dann den ganzen Spaziergang zu vergessen, so dass ich sie am Ende immer noch mal daran erinnern muss, dass sie vielleicht nochmal pinkeln sollte, dann hat man freilich keinen Spaß. Beim joggen ist es nicht viel anders, aber da hab ich wenigstens noch was davon.

Ansonsten lasse ich sie auf den Spaziergängen immer über Baumstämme klettern, auf Steine springen, Guzies nachlaufen oder durch Rohre krabbeln. Auch Guzies aus Flüssen oder Seen fischen, ist was supertolles. Essen und Abkühlung gleichzeitig.

Unsere tollste Übung ist aber, wenn wir andere Hunde treffen und sie nur fürs hingehen oder anschnuppern einen Click und ein Guzie bekommen. Milly hat nach ein paar schlechten Erfahrungen in jungen Jahren etwas überempfindlich auf andere Hunde reagiert und sich etwas reingesteigert mit gleich quietschen und so. Mit clickern für jedes freiwillige hingehen und nicht quietschen, hab ich ihr das aber echt schnell wieder abgewöhnt! Sie mag andere Hunde immer noch nicht lieber, aber man sieht richtig, wie sie zu sagen scheint: „Schau Frauchen, ich gehe hin, zu dem anderen Hund da, gib mir gefälligst was!“.

Ab und zu gehe ich mit meinen Freundinnen und ihren Hunden spazieren, was ihr dann nicht mehr ganz so viel Spaß macht, da ich mich natürlich nicht um sie kümmere. Aber anscheinend steht sie, wenn ich alleine gehe, zu sehr unter Beobachtung von mir, denn wenn ich mich unterhalte, kann es doch tatsächlich mal passieren, dass Milly mal etwas länger schnüffelt oder gar weiter weg von mir ist.

 

 

 

 

 

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Mäuse buddeln:

Seit 2005 hat sie ihre Leidenschaft fürs nach Mäuse hüpfen und Mäusebuddeln entdeckt. Da muss ich sie dann auch abholen, wenn sie mal „angedockt“ hat. Aber ich bin ja froh drüber, dass Milly mal Eigeninitiative ergreift und nicht immer nur max. 3 Meter von mir weggeht. Außerdem weiß ich wenigstens, dass ihr das richtig Spaß macht und ob ich etz weitergehe und sie müde vom laufen wird oder sie ihr Loch weiterbuddeln darf, ist auch egal. Dann muss ich halt warten… Leider ist der englische Garten laut Milly mäuselos und sie muss „nur“ spazierengehen.

   

   

   

                                                                                                                                                                                   man beachte die elegante Fußhaltung ;)

 

    

 

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Apportieren:

Ansonsten üben wir auf den Spaziergängen auch mal apportieren, was ihr super viel Spaß macht. Auch hier mal mit Sitz oder Platz und bleib, mal mit gleich hinterherrennen, mal mit suchen, mal mit Fuß oder erst rankommen und dann das Apportel holen, was mir eben so einfällt.

   

 


Suchspiele:

Ich lasse sie einen kleinen roten Babysocken suchen. Seit der Clickerchallenge 2007 weiß ich ja, dass sie eine kleine Socken-fetischistin ist. ;) Da sie es anscheinend rot überhaupt nicht im Gras sieht (vermutlich sind Hunde ja rot-grün-blind), ist es um einiges schwerer, als wenn ich sie „nur“ das Apportel suchen lasse. Suchen ist echt ihre Leidenschaft, aber man kann nicht von gezielten Fährten sprechen, denn das was Milly da macht, ist eher chaotisches Hin und Her laufen. Aber am Ende findet sie es doch erstaunlich schnell. Ich hab schon früher mal versucht ihr richtiges Fährten beizubringen, aber nur mit mäßigen oder besser gesagt gar keinen Erfolg… Und da es ihr so auch viel Spaß macht, soll sie es doch auf ihre ganz persönliche Art machen. Wer weiß vielleicht hat sie ja ein System und ich merke es nur nicht?! ;)

   

 

 

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Unterordnung:

Wenn das Wetter schön ist, also nicht nass und zu heiß, dann übe ich mitten im englischen Garten zwischen den Sonnenanbetern, Unterordnung. Milly findet Fußgehen super und was eben noch dazu gehört, wie absitzen, ablegen, abrufen, Grundstellung, mal Laufschritt, mal langsames Gehen, Kehrtwendungen und so weiter. Während meiner THS-Zeit haben wir intensiv geübt, dann gab es eine ruhigere Phase und seit 2008, wo ich auf Obedience-Turnieren starte, wird weider mehr trainiert. Sie hat einfach immer ultrbock drauf, auch wenn sie das leider immer nicht so schön zeigt, wenn wir auf einem Turnier starten...

     

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Freies shapen:

Eigentlich shapen wir immer nur mit Gegenständen, was seit Oberammergau auch eines unserer neuesten und liebsten Hobby ist. Mittlerweile ist es echt schon schwer immer einen neuen Gegenstand zu finden mit dem wir arbeiten. Es ist einfach super spannend, ihr beim nachdenken und erinnern zuzuschauen. Auch was sie machen soll, variiert von mal zu mal: einmal soll sie nur was mit den Pfoten machen, beim nächsten Mal es ins Maul nehmen, dann nur den Kopf auflegen, dann wieder schieben und so weiter. Da sind ja fast keine Grenzen gesetzt. Wenn der Gegenstand geeignet ist, nehm ich ihn mehrmals her, nur das sie jedesmal was anderes machen soll; erst bietet die natürlich das vom letzten Mal an; aber ohne Click, probiert sie immer gleich was Neues. Nach so einer Trainingseinheit, die dann gerne mal fast eine Stunde dauert, weil ich nicht genug vom zuschauen kriegen kann und sie ja auch kein bisschen Schwäche zeigt, ist sie total zufrieden und schläft erst mal ne Runde. Da zeigt sich wieder wie ausdauernd sie ist und dass sie es einfach gewohnt ist lange konzentriert zu arbeiten. Das kommt bestimmt durch die vielen Ausstellungen, wo die Ablenkung immer groß ist und sie oft „ran“ muss.

Andererseits kann mein Hund auch super abschalten. Gerade auf Ausstellungen ist das super wichtig, dass sie nicht immer „on“ ist, denn dann würde sie keinen Tag durchhalten. Trainiert habe ich das nie speziell mit ihr, aber wenn sie in ihrem Stuhl kommt, so wie andere in die Box, weiß sie, dass erstmal nichts weiter angesagt ist. Dann rollt sie sich ein und schläft egal was um sie herum geschieht! Das ist auch super angenehm auf Seminaren oder Turnieren.

Auf den verschiedenen Clicker Challenges kann man das ganze dann unter Gleichgesinnten in einer leichten Turnieratmosphäre zeigen. Diese Veranstaltungen machen immer super viel Spaß und es ist spannend den anderen teams zuzugucken, welchen Lösungsweg sie wählen und wie andere clickern.

 

 

   

  

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Spielen:

Naja wie soll man sagen, Milly hat eher eine komische Beziehung zu spielen: bei uns liegen die Spielis rum, so dass sie jederzeit dran kann. Ein paar Mal im Monat kriegt sie dann ihre 5 Minuten und meint, dass sie jetzt spielen will... ich steige eigentlich fast immer drauf ein, denn ich bin froh, wenn sie mal spielt. Wenn mein Hund ein Spielverrücktes etwas wäre, würde ich das natürlich anders handhaben. Jedenfalls spielt sie dann echt super gerne und ausdauernd, bis ich das Spiel mit einem Lauf-kommando beende und sie das Spieli haben darf. Dann legt sie sich meistens in mein Bett und niffelt, kaut an den „Anhängen“ des Spielzeugs und verscuht das Quietschie heraus zu operieren. Innen spielt sie eigentlich nur mit Plüschtieren, die am besten noch quietschen, zumindest anfangs :)

Wenn ich draussen mit ihr spielen will, wenn sie gerade eigentlich nicht will, dann muss ich sie um jedes Bringen bitten und locken, mit Guzie und so weiter. Da fällt ihr nämlich dann ein, sie könnte mal dumm in der Gegend rumschauen oder nur ein Stück hinterhergehen (nicht rennen) oder gar nicht loszulaufen. Das ist echt nervig, deswegen mach ich es kaum. Aber dann, wenn ich so 10 bis 20 Mal sie mit "nimm" und "bring" dazu gebracht habe, es mir doch zu bringen, wenn auch widerwillig, dann legt sich von einem mal aufs andere Mal werfen ein Schalter um und Milly hat plötzlich Spaß. Dann brauchen wir kein Kommando oder Guzie mehr, dann bellt sie freudig und rennt hinterher. Das macht mir wieder Spaß, aber mich jedesmal da 10 Minuten abzuquälen mit einem unmotivierten Etwas, da habe ich keinen Bock drauf. Da spiele ich doch lieber, wenn Madame das will...

Komischerweise hat sie draussen in jedem Land ihr spezielles Spieli:

In Deutschland nehm ich entweder einen Futterdummy oder einen orange-grünen Gummiball mit. Meistens muss ich sie hier überreden.

In Österreich spielt sie nur mit Stöcken und nur auf bestimmten Wiesen. Immer wenn wir beim Wandern an diesen Wiesen vorbeikommen, fängt sie von sich aus das Bellen an und hüpft an mir hoch, denn in meinen Rucksack ist derStock!

In Spanien dagegen spielt sie nur am Strand (wo Hunde ja eigentlich gar net drauf dürfen) und dann nur mit Steinen! Da sie nicht auf den Steinen kaut und es früher wenns hochkommt 20mal im Jahr ist, lass ich sie. Auch da fordert sie von sich aus nach dem Stein. Bis jetzt sind ihre Zähne noch tiptop, bis auf ihre Zahnlückenreihe bei den oberen und unteren Incisivi, die ja durch etwas andere Umstände entstanden ist ;)! Aber seit 2007 war ich ja eh nicht mehr in Spanien :(

    

     

      

     

     

     

  

   

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Wandern:

Komischerweise findet Milly wandern eigentlich super! Ist doch auch nichts anderes als spazierengehen?! Aber halt mal woanders, meist in Österreich... Vielleicht auch deshalb, weil in unserem zweiten Wanderurlaub in Österreich ist Milly über ein Reh im wahrsten Sinne des Wortes gestolpert. Milly hat an einem Gebüsch geschnuppert und da springt vor ihr ein Reh auf. Ihr erstes Reh, das sie je gesehen hat! Natürlich ist sie hinterher. Seitdem ist sie in Österreich auch immer etwas mehr am stöbern als daheim, bzw. daheim stöbert sie gar nicht, weils nichts zu stöbern gibt.

Milly hält trotz ihrer 12 Jahre noch super mit und auch eine 7 Stunden Wanderung läuft sie, als würden wir das jeden Tag machen.

 

  

   

  


Golfplatz:

Ab und zu geh ich mit meinen Eltern mit, wenn sie Golf spielen. Man ist gute 5 Stunden unterwegs und seit 2006 dürfen Hunde mit! Milly hat super viel Spaß, sie ist ganz gegen ihre Art nur am rennen und stöbern und hört verhältnismäßig schlecht. Wenn meine Eltern einen Ball schlagen, muss sie zu mir und Platz oder Sitz machen, denn anfangs hat sie die Anwandlung den Schläger fangen zu wollen, das ist aber nach zwei Löchern auch wieder vorbei. Aber trotzdem muss sie zu mir, damit sie nicht ausversehen vom Ball getroffen wird, wenn sie wieder durch die Gegend rennt. Da sie immer noch unter Kontrolle ist, darf sie laufen, außerdem stört sie keine anderen Golfer.

   

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Ski fahren:

Da ich nicht will, dass Milly solange allein daheim ist, wenn man Ski fährt, hab ich es einfach mal ausprobiert, wie sie sich benimmt, wenn ich sie mitnehme.

Bei den Abfahrten sitzt sie in einer Umhängetasche vor meinem Bauch. Da ich relativ schnell fahre und wegen der Sonne und dem Schnee, hat sie eine Hundesonnenbrille auf. Das findet Milly zwar net so toll, da sie aber in der Tasche „festsitzt“, macht sie sie aber nicht ab. Ab und zu werden die, die mich überholen, angebellt. Die Skifahrer drehen sich dann immer verdutzt um, entdecken Milly aber meist nicht und man sieht in ihren Gesichtern, wie sie sich fragen, ob sie das nur geträumt haben… Wenn wir an den Liften warten müssen, darf Milly wieder ohne Brille schauen und sie ist der Star unter den Wartenden. So schnell wie das die Runde macht, dass da eine nen Hund dabei hat, glaubt man gar net!

Auf den Ziehwegen und an den Schleppern lass ich sie raus und sie darf neben her rennen, ohne Brille. Da kommt dann der Terrier (ja, der Yorkshire TERRIER ;)) in ihr durch, denn sie will immer in meine Skispitzen beißen und den Liftbügel fangen und sie hängt sich ins Geschirr. Sonst zieht sie nicht ansatzweise, weil sie es eklig findet. Ich kann sie auf der Piste nicht von der Leine lassen, denn dann würde sie dem nächstbesten Skifahrer hinterherhetzen und sonst was mit dem machen, neben dem, dass es viel zu gefährlich ist; nicht dass sie überfahren wird, weil dann ist alles zu spät bei den scharfen Skikanten.

Abends ist sie immer totmüde, aber weniger vom laufen, denn das ist meist nicht so viel, dafür aber schnell, sondern von 5 Stunden Dauergucken, im Mittelpunkt stehen und ab und zu bellen.

   

 


Stadtspaziergang:

Auch wenn ich in die Stadt nach Nürnberg oder München zum shoppen gehe, nehme ich sie meistens mit, denn da kann man wunderbar unter Ablenkung und auch mal an der Leine, was ich sonst nie mache, üben. Bei uns in Lauf dagegen darf sie immer ohne Leine laufen, was ihr dann natürlich noch mehr Spaß macht. Auf dem Heimweg kriegt sie immer einen Hundekuchen, den sie dann ganz stolz heimträgt. Daheim wird dieser dann verbuddelt oder aufgefressen.

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